"Immenstedter Kaffeekann"

 

Dieses wertvolle Exemplar wurde früher bis vor etwa 100 Jahren von Haus zu Haus

gebracht, wenn hoher Besuch ins Haus kam (z. B. Bauernvogt, Pastor, Lehrer etc.).

 

In damaliger Zeit gab es noch nicht die heutigen vielfältigen Kommunikationsmöglich-

keiten und es wurde noch mehr persönlich miteinander gesprochen.

 

Zu der "Immenstedter Kaffekann" gehörte immer auch eine 1/8 Kaffeetüte (Sprachjargon:

"Spitzbohnen"). Die Kanne wurde immer dort geholt, wo vorher hoher Besuch war.

Aufgrund der relativ geringen Einwohnerzahl, war das sehr einfach zu erfragen.

 

Nach der aktiven Herumreichung stand die "Immenstedter Kaffeekann" bei Maria Petersen

(Hausname "Rutemöllers", dort gab es eine Grützmühle). Bis zum Jahre 2016 blieb sie bei

Ihrem Enkel, Hans-Walter Petersen, in Familienbesitz.

 

Dessen Witwe, Anna Petersen, hat die "Immenstedter Kaffeekann" nach seinem Tode dem

"Dörpshuus" in Immenstedt nebst von Johann Cardell erstellter Vitrine gestiftet. So bleibt

eine kleine Erinnerung an längst vergangene Jahre und das damalige Dorfgeschehen

erhalten.

Vielen Danke an Anna Petersen und Johann Cardell!

 

Kaffeekannw

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. April 2018
 

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